Winter im VVS-Wald – was machen die Tiere?

Bild: VVS

Im Januar und Februar herrschen oft frostige Temperaturen. Außerdem gibt es nicht mehr viel zu fressen. Wie gehen die Tiere im Wald mit dieser kalten Witterung um?

Einige Tiere, wie z. B. der Igel, gehen in den Winterschlaf. Im Herbst haben sie sich deshalb eine dicke Fettschicht angefressen. An einem geschützten Platz wie z. B. einem Laubhaufen oder einer Baum- oder Erdhöhle schlafen sich diese Tiere im gut mit Laub, trockenem Gras, Haaren oder Wolle gepolsterten Winterquartier bei stark herabgesetztem Stoffwechsel durch den Winter.

Bild: Wikipedia
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Andere Tiere begeben sich in die sog. Winterruhe. Diese verlassen im Winter zwischendurch ihr Versteck, um auf Nahrungssuche zu gehen. Ein typischer Vertreter dieser Gruppe ist der Dachs, der auch im Siebengebirge vorkommt. Dachse verbringen den Winter tief in ihren Erdbauten. Hin und wieder verlassen sie ihren warmen Bau, um auf Nahrungssuche zu gehen.

 

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Eine weitere Überwinterungsmethode ist die sog. Kältestarre. Diese Strategie wenden z. B. wechselwarme Tiere wie Amphibien (Frösche, Echsen) an. Bei Kälte werden diese Tiere starr und unbeweglich. Der Herzschlag wird in einem geschützten Versteck extrem verlangsamt. Das Blut bleibt aber durch die Einlagerung von einem hohen Salzgehalt, man könnte auch von einem salzbasierten Frostschutzmittel sprechen, flüssig.

Die größeren Säugetiere wie z. B. Rehe oder Wildschweine, die im Winter aktiv sind, verhalten sich jetzt ruhiger und reduzieren den Stoffwechsel, um Energie zu sparen. Daher sollten diese auch gerade jetzt in den Wintermonaten wenig von abseits der Wege laufenden Menschen oder Hunden gestört werden.

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