Nordrhein-Westfalen hat eine neue Waldstrategie vorgestellt. Ziel ist es, die Vitalität unserer Wälder zu verbessern, ihre Stabilität und Widerstandsfähigkeit zu stärken und den Wald auch für kommende Generationen zu erhalten. Die Herausforderungen sind groß. Stürme, Trockenheit und Borkenkäfer haben in den vergangenen Jahren deutliche Spuren hinterlassen. Seit 2018 sind in Nordrhein-Westfalen rund 140.000 Hektar Wald, also etwa 15 Prozent der Waldbestände, flächig abgestorben. Die Landesregierung setzt deshalb mit der Waldstrategie auf einen umfassenden Ansatz. Erarbeitet wurde sie über mehr als drei Jahre hinweg gemeinsam mit Fachbehörden, forstlicher Praxis, Verbänden und Wissenschaft. Insgesamt umfasst die Strategie 17 Themenfelder, 98 Ziele und 129 Maßnahmen.
Auch für den Wald im Siebengebirge ist diese Strategie von großer Bedeutung. Denn neben den ca. 930 ha großen Wildnisflächen, davon 525 ha im VVS – Besitz, in denen jegliche forstliche Maßnahmen unterbleiben, werden die übrigen ca. 3.500 ha großen Waldflächen nach den Regeln einer naturgemäßen Waldwirtschaft gepflegt und bewirtschaftet. Auf diesen Flächen finden Maßnahmen, die in der Waldstrategie beschrieben sind, unter Berücksichtigung des Naturschutzes statt.
Weitere Informationen zur Waldstrategie finden Sie hier:
www.mlv.nrw.de/themen/forstwirtschaft/wald-und-klima/waldstrategie/
Foto: Deckblatt der Broschüre




