VVS-Wildniscamp begeistert junge Naturforscherinnen und -forscher

VVS-Archiv

Foto: Eike RilingerBei frischem, aber überwiegend trockenem Wetter fand das diesjährige VVS-Wildniscamp statt. Insgesamt 18 Kinder nahmen an dem zweitägigen Naturerlebnis teil und tauchten, betreut von naturpägagogisch geschulten Fachleuten, in die Tier- und Pflanzenwelt des Schutzgebiets ein.

Forschen, Entdecken, Staunen
Zunächst erhielt, nach der Begrüßung, jedes Kind eine Becherlupe geschenkt, die während der Exkursionen genutzt werden konnte. Anschließend ging es in zwei Gruppen auf Entdeckungstour.

Gruppe 1 erkundete mit Förster Jan Wienströer die Waldtierwelt des VVS‑Wildnisgebiets, während Gruppe 2 mit dem Biologen und Amphibienspezialisten Daniel Geller die im Wasserlebenden Tiere im Siebengebirge kennenlernten. Nach dem gemeinsamen Mittagessen wurden die Gruppen getauscht, sodass jedes Kind beide Exkursionen erleben konnten.

Spiel, Spaß und Nachtabenteuer
Zurück am Forsthaus blieb Zeit für Wikingerschach, Bogenschießen oder eine kurze Pause, bevor der Abend bei Wildbratwürstchen, Brötchen und frischem Gemüse gemütlich begann. Ein besonderes Highlight folgte nach Einbruch der Dunkelheit: eine Nachtwanderung, bei der die Kinder Fledermäuse beobachten und mithilfe eines Detektors sogar hören konnten. Anschließend ging es zum Schlafen in die vom VVS‑Team auf der Wiese hinter dem Forsthaus aufgebauten Koten.

Gemeinsamer Abschluss mit Auszeichnung
Nach einer kurzen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück war wieder Gelegenheit zum gemeinsamen Spiel oder zum Bogenschießen, bevor die Eltern und Großeltern ihre Kinder am Mittag abholten. Zur Erinnerung ans Camp erhielt jedes Kind eine Urkunde, die es als „Junior‑Wildnisbotschafter“ auszeichnet – eine Anerkennung für Neugier, Engagement und den respektvollen Umgang mit der Natur.

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