Das harte Leben der Mönche im Siebengebirge (?)
Wanderung rund um Heisterbach
Wenn der Herbst das Siebengebirge in goldenes Licht taucht und die Dämmerung langsam zwischen den Bäumen aufsteigt, beginnt unsere Wanderung in eine fast vergessene Welt. Wir folgen den Spuren der Zisterziensermönche, die hier vom ausgehenden 12. Jahrhundert bis zur Säkularisation im Jahr 1803 lebten und wirkten.
Ihr Weg führte sie einst vom Kloster Himmerod in der Eifel über Mosel und Rhein zunächst auf den Petersberg – bevor sie sich schließlich im abgeschiedenen Tal des Heisterbach niederließen. Dort errichteten sie eines der bedeutendsten Klöster des Rheinlandes: ein Ort der Stille, der Arbeit, des Gebets und der strengen Ordnung.
Mit der Auflösung der Klöster im frühen 19. Jahrhundert endete diese fast 700-jährige Geschichte abrupt. Die Gebäude wurden abgetragen, die Steine verkauft. Zurück blieb nur die eindrucksvolle Chorruine, die bis heute wie ein steinernes Echo aus einer anderen Zeit wirkt.
Unsere abendliche Wanderung verbindet Landschaft, Geschichte und Atmosphäre: zwischen Wald und Nebel, zwischen Licht und Dunkelheit, zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Eine Einladung an alle, die Kultur nicht nur hören, sondern erleben möchten.
Leitung: Peter Wendland
Achtung: Die Tour ist kein Rundweg! Es empfiehlt sich, das Auto am Kloster abzustellen und zu Fuß zum Friedhof zu laufen. Zudem werden Wanderschuhe und wetterfeste Kleidung vorausgesetzt.