Pilze sammeln im Siebengebirge – ist das erlaubt?

Der Herbst zeigt sich bereits deutlich im Siebengebirgswald und damit die Zeit der Pilze. Pilze sind nicht nur schön anzusehen, sie sind an vielen Prozessen im Ökosystem Wald beteiligt, wie beispielsweise bei Zersetzungsprozessen oder der Nährstoffaufnahme von Bäumen. Die Pilze, die man oberirdisch entdecken kann, sind nur ein kleiner Teil des ganzen Pilzes. Ein großer Teil befindet sich unterirdisch unter dem Waldboden. Dieser Teil des Pilzes wird auch als Myzel bezeichnet.

Im Naturschutzgebiet Siebengebirge und auch in allen anderen Naturschutzgebieten ist das Sammeln von Pilzen verboten. Es ist daher erforderlich, sich im Vorfeld genau zu informieren, wo ich sammeln möchte.

Zu den bekanntesten Speisepilzen zählen unter anderem Steinpilz, Maronenröhrling, Austernseitling und Pfifferling. Diese unterliegen Sammelbeschränkungen. Das bedeutet, man diese Arten nur für den “Eigenbedarf”, also in “geringen Mengen” sammeln. Hilfreich beim Sammeln sind außerdem ein gutes Messer und ein Korb. Mit dem Messer können die Pilze in Bodennähe abgeschnitten werden.

Wichtigster Grundsatz ist beim Pilze sammeln immer: Nur die Pilze sammeln, die man zu 100% sicher bestimmen kann!

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