Taufe für die Herbert-Krämer-Hütte

v.l.n.r. Landrat Sebastian Schuster, VVS-Vorsitzender Hans Peter Lindlar, Herbert Krämer (Foto K. Breuer)

v.l.n.r. Landrat Sebastian Schuster, VVS-Vorsitzender Hans Peter Lindlar, Herbert Krämer (Foto K. Breuer)

Erneut taufte der VVS eine Hütte auf den Namen seines früheren Vorsitzenden Herbert-Krämer, der von 2000 – 2012 den VVS leitete. 2013 bereits hatte der VVS dem früheren Bürgermeister der Stadt Königswinter mit der Benennung einer Hütte am Nasseplatz für dessen langjährige Verdienste um den VVS und das Siebengebirge gedankt.

Doch sah sich der VVS 2018 gezwungen, die Nasseplatz-Grillstelle wegen akuter Steinschlaggefahr zu schließen. „Um die Umgebung durch Netze oder Stahlplanken zu sichern, hätten wir mehr als 100.000 € investieren müssen“, sagte VVS-Vorsitzender Hans Peter Lindlar. „Zudem hätte der Steinbruch dadurch jeglichen Naturcharakter verloren“. Deshalb hat der VVS alle Einrichtungen und Hütten am Nasseplatz zurückgebaut und ihn der Natur übergeben.

Die Ehrung Herbert Krämers sollte jedoch nicht verloren gehen. Der Neubau einer Hütte sei jedoch nicht in Frage gekommen, „da der VVS bereits 26 Hütten im Siebengebirge hat und es nicht weiter möblieren wolle“.

Einen adäquaten Ersatz fand der VVS mit der im Jahre 2013 erneuerten Schutzhütte an der Seufzerbrücke über die Ferdinand-Mülhens-Straße (L331) von Königswinter nach Ittenbach. Im Rahmen einer kleinen Festgesellschaft, zu der neben den VVS-Mitgliedern auch Landrat Sebastian Schuster zählte, befestigten Lindlar und Krämer das Namenschild an der Hüttenwand.

Herbert Krämer dankte herzlich für die Ehrung, betonte den Wert des Siebengebirges für die Menschen der ganzen Region und unterstrich die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements der vielen Unterstützer für „diesen Schatz“.

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