Munitionsfund im Siebengebirge

Am Rand der VVS-eigenen Löwenburger Wiese stieß am 19. Januar 2021 ein Mitarbeiter der Biologischen Station des Rhein-Sieg-Kreises beim Ausheben eines Pflanzlochs für einen  Obstbaum auf einen metallischen Gegenstand.

Von Mitarbeitern des sofort hinzugezogenen Kampfmittelräumdienstes (KMD) wurde eine Granatkartusche geborgen: Kaliber ca. 10 cm ohne Treibsatz und Projektil, doch war der Sprengstoff im Zünder noch vorhanden.

Der VVS weist darauf hin, dass trotz ihres Alters Munitionskörper aus dem 2. Weltkrieg ihre Gefährlichkeit nicht verloren haben. Im Gegenteil: ihre starke Verwitterung macht sie noch gefährlicher. Schon durch die geringste Berührung kann eine Explosion ausgelöst werden.

Munitionsfundstücke sind oft mit Rost und Erde verkrustet und werden deshalb für harmlosen Schrott gehalten. So kommt es immer wieder zu Unfällen. Unkenntnis, Neugierde, auch falsch verstandene Mutproben und Unterschätzung der Wirkung dieser Munitionskörper können tödlich enden.

Deshalb: Hände weg von verdächtigen Gegenständen. Nicht berühren und an der Fundstelle belassen! Bitte unverzüglich das Ordnungsamt bzw. die Polizei benachrichtigen.

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