Vom Rommersdorf zum Löwenburger Hof und zurück

Region Köln-Bonn: Beliebte Rundwanderung

Ein Berg, zwei Bäche, drei Täler – der heutige Frühlingsspaziergang hat vor allem für die Liebhaber urwüchsiger Landschaften und unberührter Natur viel zu bieten. Für viele, die die Route von Rommersdorf hoch zur Löwenburg einmal gegangen sind, ist das wildromantische Tretschbachtal eines der schönsten Täler im Siebengebirge überhaupt. Abseits ausgetretener Touristenpfade ist man hier fast allein mit sich und der Natur. Allerdings erfordert der teilweise steile Aufstieg – zwischen dem Ausgangspunkt und dem Löwenburger Hof liegen 250 Höhenmeter – eine gute Kondition und festes Schuhwerk.

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Rommersdorf
Rommersdorf
Keine Angabe 
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Wegbeschreibung der Wanderung mit Einkehrmöglichkeit

Die Wanderung beginnt in Rommersdorf. Über die Möschbachstraße führt der Weg an urigen Fachwerkhäuschen und einer alten Römerquelle vorbei, stets am plätschernden Möschbach entlang. Liebevoll bepflanzte Blumenkübel schmücken die schmale Gasse, die dann in die Schaaffhausenstraße mündet. Rechts herum geht es weiter ins Möschbachtal. Die Straße geht schon bald in einen Waldweg über und wird nach und nach zum schmalen Pfad. Anemonen, Veilchen und Sumpfdotterblumen schmücken als Frühlingsboten das Ufer des Wasserlaufs.

Immer schmaler wird das Tal, eng an den Hang geschmiegt windet sich der Weg auf und ab und endet schließlich an der Anna-Hütte. Die großen Tümpel hier sind Lebensraum für unzählige Amphibien. Wir folgen der Ausschilderung nach rechts ins Tretschbachtal. Wer es ein wenig abenteuerlich mag, lässt nach einigen Metern den breiten Wanderweg mit der gelben Markierung links liegen und schlägt den parallel verlaufenden Trampelpfad unmittelbar am Bach entlang ein. Am „Dicken Stein“, einem Wegweiser, treffen beide Wege wieder aufeinander. Die verwitterte Aufschrift verrät, dass es nach links weiter ins Tretschbachtal geht.

Viele Holzstege und kleine Brücken führen in Ufernähe über den nassen Waldboden. Verwitterte, mit hellgrünem Moos bewachsene Baumstämme liegen im Unterholz und säumen den schmalen Pfad, der sich durch das sogenannte Siefental steil nach oben schlängelt. Wenn es irgendwo tatsächlich Märchen- oder Fabelwesen geben sollte, so würde man sie hier sicherlich am ehesten vermuten.

Am Ende des Tals angekommen, stößt der Wanderer auf einen breiten Weg, der ihn nach links direkt zum Löwenburger Hof führt. Hier kann man sich nach dem anstrengenden Aufstieg mit hausgebackenem Kuchen oder deftigen Leckereien verwöhnen lassen und für die zweite Etappe des Spaziergangs stärken. Wer möchte, kann noch einen Abstecher hoch zur Löwenburg-Ruine unternehmen.

Der Rückweg führt nun zunächst ein Stück weit über die gleiche Strecke wie der Hinweg. Wenige Meter, bevor wir wieder auf den Pfad ins Tretschbachtal stoßen, biegt nach rechts ein breiter Wanderweg in Richtung Rommersdorf ab. Unmittelbar hinter der windschiefen Josef-Erdmann-Hütte geht es ebenfalls nach rechts weiter ins Annatal. Auf dem gut ausgebauten Wanderweg laufen die Füße nun talwärts fast von allein. Links eröffnen sich immer wieder schöne Ausblicke ins Annatal, das mit seinen vielen kleinen Tümpeln ein Paradies besonders für Amphibien ist.

Quelle: Outdooractive.com

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